Golddiplom und Sonderpreis: eine Darbietung der Superlative


 

 


Chor „TeuTonia“ Nordeck ersingt sich Gruppensieg und Dirigentenpreis beim Sakralen Chorwettbewerb in Bad Camberg-Erbach.

Der Jubel war riesig, die Reaktionen überaus emotional: als am Ende eines langen Tages in der vollbesetzen Erlenbach-Halle die Ergebnisse des Wettstreits bekanntgegeben wurden, gab es für die „TeuTonen“ kein Halten mehr; freude und Erleichterung brachen sich Bahn. Die Bewertungen der kompetenten Jury bestehend aus  Dion Ritten und Michael Rinscheid bestätigten einen fulminanten Auftritt des Chores in der Katholischen Kirche in Erbach. Bereits am frühen Nachmittag hatten die Nordecker Sängerinnen und Sänger die drei intensiv vorbereiteten und überaus anspruchsvollen Stücke dargeboten und sich einer durchaus starken Konkurrenz stellen müssen. Anspannung und Adrenalin pur: das Ensemble wusste dies unter dem professionellen und präzisen Dirigat von Torsten Schön jedoch „Gewinn bringend“ einzusetzen. „Grace before Sleep“, eine Komposition der Amerikanerin Susan LaBarr nach einem Gedicht von Sara Teasdale war das erste Stück, das durch einen warmen Chorklang und ergreifende Harmonien verzauberte.  Mit „Miserere“ aus der Feder des estnischen Komponisten Pärt Uusberg folgte eine Komposition aus dem Jahr 2009,  die die allumfassende flehentliche Bitte „Herr erbarme dich“ in Musik umsetzt. Weiche Dissonanzen prägen das Stück ebenso wie die klangvoll alle Stimmen durchlaufende Melodie.  Der Chor präsentierte das Stück mit einer ausgefeilten Dynamik. Die Solistin Eva Schlotter (Sopran) machte den Vortrag mit ihrer wundervollen Stimme zu etwas ganz Besonderem. 

Die eindringliche und gleichsam sphärische Komposition des bedeutenden lettischen Chorkomponisten Eriks Esenvalds mit dem Titel „Only in Sleep“ bildete den Abschluss. Die lyrische Vorlage hierzu wurde wiederum geschaffen von Sara Teasdale. „Only in Sleep“ - nur im Schlaf ist die Zeit vergessen, nur im Schlaf sieht das lyrische Ich die Gesichter der damaligen Freundinnen und fragt sich, was aus ihnen wohl geworden ist: eine Komposition mit „Gänsehautcharakter“. Der Chor interpretierte ergreifend, Eva Schlotter sorgte mit einem beeindruckenden Solo, das geradezu filigran über dem Chorklang schwebte, für berührende Momente.

Dies spiegelte sich in der Bewertung wider. Sowohl die technische als auch die künstlerische Ausführung  wurde durch die Jury bewertet, wobei die Parameter Intonation, Rhythmik, Phrasierung und Artikulation ebenso wie Zeitmaß, Agogik, Dynamik, Textinterpretation, Stiltreue und Chorklang berücksichtigt werden. In einer Skala bis 25 Punkte erreichte der Chor TeuTonia Nordeck für „Grace before Sleep“ 23 Punkte, für „Miserere“  24 Punkte und für „Only in Sleep“ 22,75 Punkte und wurde mit der Gesamtpunktzahl 23,25 Punkte Gruppensieger. Auch den Sonderpreis für die beste Interpretation eines zeitgenössischen Stückes („Miserere“) nahmen die Nordecker mit nach Hause.

Ein beeindruckendes und Identität stiftendes Erlebnis für die Sängerinnen und Sänger aus Nordeck, deren Chorleiter Torsten Schön wiederum  nicht nur „ein Händchen“  bei der Liedauswahl hatte, sondern auch bei Einstudierung und Interpretation ein besonderes Gespür und Kompetenz bewiesen hat.

(Bettina Hofmann-Käs, Schriftführerin)


 

 




Neue Sängerin und Sänger


 

Neue Sängerinnen und Sänger im gemischten Chor lassen für die Zukunft hoffen. Im abgelaufenen Sängerjahr wuchs der Chor auf 35 aktive Sängerinnen und Sänger an. Unter den "neuen" befinden sich vier Jugendliche, davon drei Männer. Dies sollte auch anderen Interessenten Mut machen. Da in den nächsten Wochen zwei Auftritte anstehen, macht ein Neueinstieg ab dem 28.05. wieder Sinn.

 

 

 

 

 

Die junge Sängerin und Sänger der TeuTonia

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Moderne Klangästhetik und faszinierende Orgelklänge:  Chor TeuTonia Nordeck und Jens Amend gestalteten außergewöhnliches Benefizkonzert

 

Allendorf (Lumda). „Modern“ muss nicht zwangsläufig „Pop“ bedeuten: Das zeigte der Gemischte Chor der TeuTonia Nordeck unter der Leitung von Torsten Schön einmal mehr beim Benefizkonzert in der evangelischen Kirche am vergangenen Samstag. Der Erlös des Konzertes, das sich durch ein außergewöhnliches und vielseitiges Programm auszeichnete, soll für die Inspektion und Reinigung der Orgel verwendet werden.  Dabei erwies sich die Kombination des ambitionierten Ensembles mit dem virtuosen Organisten Jens Amend eindeutig als Gewinn.

 

Der Chor präsentierte Ausschnitte aus seinem aktuellen Northern-Lights-Programm, das Werke junger zeitgenössischer Chorkomponisten aus Skandinavien, dem Baltikum und den USA in den Mittelpunkt stellt. Mit Ubi caritas des Isländers Thorsteinsson eröffnete der knapp 25 Stimmen zählende Chor den Konzertabend. Es folgten Kyrie und Agnus Dei aus der Feder des lettischen Komponisten Rihards Dubra - die Sängerinnen und Sänger stimmten das Publikum auf die noch folgenden Stücke ein, die sich alle durch eine moderne, aber dennoch harmonische Klangästhetik auszeichneten. Northern Lights – ein Werk des jungen norwegischen Komponisten Ola Gjeilo - war das letzte Stück des ersten Blocks, das die Zuhörer mit seinem ungewöhnlichen Klangcharakter faszinierte. Svenja Käs führte durch das Programm und erläuterte die Inhalte und Besonderheiten der einzelnen Vorträge. 

 

Georg Muffats Toccata Octava war das erste von drei Orgelwerken, die Jens Amend virtuos an der Orgel der evangelischen Kirche zu Gehör brachte. Das barocke Stück entstammt dem Zyklus Apparatus Musico Organisticus und zeichnet sich durch den Wechsel von langsamen und schnellen Passagen aus.

 

Eine ergreifende Hommage an die Musik präsentierte sodann der Chor mit dem Stück Muusika von Pärt Uusberg aus dem Jahr 2009; vorgetragen in estnischer Sprache mit einer ausgeprägten Dynamik. Auf Alleluja, einem Spiritual, in dem die Männerstimmen bewegt die frohe Botschaft verkündeten, folgte  Grace Before Sleep, komponiert von der jungen Amerikanerin Susan LaBarr. Der anspruchsvolle Chorsatz, der ein abendliches Dankgebet thematisiert, überzeugte durch detailgenaue Ausarbeitung und berührende Interpretation.

 

Das beliebte Orgelwerk Präludium und Fuge G-Dur von Johann Sebastian Bach, wiederum vorgetragen von Jens Amend, nahm die Zuhörer mit seinem heiteren Schwung für sich ein. Die charakteristischen Tonrepetitionen der Fuge erleichterten das Wiedererkennen des Themas.

 

Seine Vielseitigkeit stellte der Chor auch im dritten Block unter Beweis: Nach einem melancholischen, weichen Only in Sleep  (Eriks Esenvalds, 2012), ließen es die Sängerinnen und Sänger mit dem anspruchsvollen Gospel My Soul’s Been Anchored in the Lord einmal so richtig krachen. Dabei interpretierte der Chor unter dem professionellen und präzisen Dirigat von Torsten Schön nicht nur rhythmisch mitreißend, sondern wusste auch  mit beeindruckender Klangfülle zu überzeugen.

 

Vermutlich noch nie dagewesene Orgelklänge fesselten die Zuhörer im dritten und letzten Vortrag von Jens Amend. Das Werk Salamanca des zeitgenössischen Komponisten Guy Bovet hat seine Wurzeln in der gleichnamigen spanischen Stadt. Ursprünglich einmal als Improvisation entstanden, formte der Komponist es später zu einer Komposition, die  nicht nur einen deutlichen spanischen Einfluss erkennen lässt, sondern auch gänzlich ungewöhnlich erklingt.

 

Zum Abschluss des etwa einstündigen Konzertes hielten die Nordecker für die Zuhörer noch einmal Stücke aus einem völlig anderen Genre bereit:  MLK, ein Song  der irischen Rockband U2, der eine Würdigung von Martin Luther King zum Inhalt hat, entfaltete sich in weitem Tonumfang mit einem Tenorsolo von Clemens Pietzonka.  Mit dem traditionellen irischen Lied The Parting Glass verabschiedete sich der Chor - ein schönes Stück mit weichen Harmonien und einem berührenden Solo von Thomas Weber.

 

Bettina Hofmann-Käs

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

"TeuTonia in Concert"


 

 

"TeuTonia in Concert" hieß es am vergangenen Sonntag im Nordecker Bürgerhaus. Der Gesangverein präsentierte seine drei Chorgattungen vor enttäuschender Kulisse. Den Auftakt bildete der gemischte Chor, der unter Leitung von Torsten Schön die Lieder "Muusika" (Pärt Uusberg), My Soul's Been Anchored in the Lord (Moses Hogan) und "Grace before sleep (Susan La Barr) vortrug. Die vereinsangehörige Sopranistin Eva Schlotter, bereicherte die Wechsel der einzelnen Chorgruppen mit Liedern von Robert Schumann. Mit den Titeln "Weit, weit", "Er, der Herrlichste von allen" und "Lied der Braut" wusste sie das Publikum zu überzeugen. Als Zugabe sang sie außerdem "Solveigs Lied" von Edward Grieg. Bei all ihren Vorträgen wurde sie gekonnt gefühlvoll von Therese Rinderknecht begleitet. Nach dem ersten Solo gehörte der Jugend die Bühne. Der Kinderchor "TeuTönchen" unter der Leitung von Heike Kratz-Gunkel, zeigte wie viel Spaß Singen bereiten kann. Mit den Liedern "Ein bunter Regenbogen" (Rolf Krenzer), "Mutakiro" und "Simsala Sing" (Lorenz Maierhofer) gelang es den Jüngsten des Vereins, die Zuhörer in ihren Bann zu ziehen. Tosender Applaus war der Lohn für einen gelungenen Auftritt. Nach dem zweiten solistischen Beitrag war die Zeit des Jugendchores "TeuTeens" gekommen, der ebenfalls unter der Leitung von Heike Kratz-Gunkel steht. Mit dem "Cup Song" (Anna Kendrick), "Let my light shine bright" (Lorenz Maierhofer) und "Barbara Ann (Beach Boys) zeigten die Mädels, dass es ihnen trotz Aufregung gelang, gekonnt mehrstimmig zu singen. Auch hier war lautstarker Beifall Lohn der intensiven Probenarbeit. Den Abschluss des ansprechenden Konzerts bildeten die "TeuTonia", die "TeuTeens", Eva Schlotter und Therese Rinderknecht gemeinsam. Zusammen präsentierten sie "Ubi Caritas" (Hreidar Ingi Thorsteinsson), "Schau auf die Welt" (John Rutter), "Give me Wings" (David Sprunger) und "Hymn of the Eternal Flame" (Stephan Paulus). Hierbei geht ein großes Kompliment an die beiden Chorleiter, denen es gelungen ist, alle Beteiligten gefühlvoll aufeinander abzustimmen. Als Zuhörer gewann man den Eindruck, als würden alle schon eine lange Zeit miteinander musizieren. Lang anhaltender Applaus zeigte, dass das Dargebotene bei den Zuhörern ankam. Als bedauerlich muss lediglich angemerkt werden, dass das Interesse der Bevölkerung an der Arbeit der heimischen Chöre sehr gering zu sein scheint. Nach Stand der Dinge, könnte das Konzert am vergangenen Sonntag das letzte in Nordeck gewesen sein.



Eindrucksvolles Konzert im Kloster Haina


Zum Abschluss der Internationalen Klosterkonzerte in Kloster Haina gastierte die TeuTonia in der Klosterkirche Haina. Auf Einladung des Leiters der Konzertreihe, Jens Amend aus Treis, gestaltete Torsten Schön ein Programm mit dem Titel "Northern Lights - Chormusik aus Skandinavien, Baltikum und USA".


In der mit ca. 100 sachkundigen Besuchern besetzten Klosterkirche sang der Chor die Werke in unterschiedlichen Sprachen. Ihm war hierbei nicht anzumerken, dass die Altersspanne der Sängerinnen und Sänger zwischen neunzehn und Anfang achzig liegt. Dem Chor gelang es von Anfang an die Zuhörer in seinen Bann zu ziehen. Gefühlvoll präsentierte er seine Vorträge und zeigte, dass er neben den ruhigen Werken auch in der Lage ist, Gospels mit entsprechen- der Dynamik und Tempi vorzutragen. Zur Aufführung kamen Lieder aus Lettland "Kyrie/Agnus Dei" (Rihards Dubra), aus Norwegen "Ubi caritas", "Northern Lights" (beide Ola Gjeilo), aus Island "Ubi caritas" (Hreidar Ingi Thorsteinsson), aus Estland "Miserere" und "Muusika" (beide Pärt Uusberg), aus Dänemark "O Magnum Mysterium" (Morten Lauridsen) und aus den USA "Alleluia" (Douglas Brenchley), "Grace before sleep" (Susan LaBarr), "My Soul's Been Anchored in the Lord" (moses Hogan) sowie "Hymn to the Eternal Flame" (Stephan Paulus), das auch den Abschluss des Konzerts darstellte. Torsten Schön gelang es, den Chor ohne erkennbaren Bruch durch die unterschiedlichen Stilrichtungen zu führen.


Zwischen den einzelnen Liedblöcken des Chores sorgte die Sopranistin Eva Schlotter als Solistin der TeuTonia dafür, dass das Niveau hochgehalten wurde. An der Orgel begleitet von Jens Amend sang sie Georg Friedrich Händels "Singe Seele, Gott zum Preise", Edvard Griegs "Solveigs Lied" und Josef Haydns "Benedictus". Durch ihren klaren und ausdrucksvollen Gesang wusste sie die Zuhörer zu überzeugen.


Lang anhaltender Applaus und der Wunsch nach einer Zugabe waren der Lohn sowohl für die Sängerinnen und Sänger als auch für die Solistin und den Organisten. Torsten Schön hat durch seine Liedauswahl und seine Arbeit mit dem Chor wieder einmal bewiesen, dass man auch mit Laiensängern qualitativ eindrucksvolle Konzerte gestalten kann.


Am Sonntag, dem 09.10.2016 tritt die "TeuTonia" mit ihren Gesangsgruppen im Nordecker Bürgerhaus auf. Zu hören werden sein die "TeuTönchen", die "TeuTeens", die "TeuTonia" selbst und ihre Sopranistin Eva Schlotter. Der Chor würde sich über regen Besuch der heimischen Bevölkerung freuen.






  Männer gesucht!!

 

Unser gemischter Chor sucht dringend Verstärkung in den Männerstimmen. Sowohl Bässe als auch Tenöre brauchen eine Verjüngungskur. Man braucht nicht viel Mut, um bei uns zu singen, sondern eine Portion gute Laune. Bei uns wird gesungen und gelacht, auch das Feiern kommt bei uns nicht zu kurz.

 

(siehe www.facebook.com/teutonianordeck)

 

Und Nordeck ist gar nicht weit, weit weg von dir. Von Gießen oder Marburg sind es ca. 20-25 Minuten Fahrzeit.  

 

Also trau dich, sing mit in einem leistungswilligen und engagierten Chor. Hörbeispiele findet man auf

 

YouTube

 

einfach Teutonia Nordeck eingeben, das war's.

 

Eventuelle Änderungen der Probenzeiten stehen auf der Seite "Termine".  

 

Also, bis Montag.